
Die Einrichtung
Der Verein Karamba Basta ist im amtlichen Vereinsregister eingetragen als „Verein für Kultur von und mit Kindern und Jugendlichen“.
Das bedeutet, dass wir ein Ort sein wollen, an dem Kinder und Jugendliches vieles, was man sonst als fertiges Konsumgut vorfindet, selbst ausprobieren können.
Dabei beschränken wir uns nicht nur auf künstlerisches Tun wie beim Papierschöpfen, sondern wir backen beispielsweise gemeinsam, machen Feuer, basteln an einem Kaugummiautomat-Projekt und bieten einen Raum, an dem eigene Ideen mitgebracht und umgesetzt werden können.
Unseren Besuchenden wird eine Freizeitbeschäftigung nach der Schule angeboten, in der sie Kinder sein, spielen, mitmachen und ausprobieren dürfen.
Persönlichkeitsstärkung, Selbstwirksamkeit und ein achtsamer, friedvoller Umgang sind wichtige Bestandteile und Kompetenzen, auf die wir Wert legen. Dabei ist jeder willkommen, ganz ohne Hürden!
Das Karamba ist die einzige offene Kinder- und Jugendarbeit in Gablenberg. Trotzdem existieren wir nicht isoliert; wir kooperieren wir mit lokalen Schulen und anderen Einrichtungen in Stuttgart-Ost. Dabei ist uns wichtig, auch etwas für den Bezirk zu tun. Ein Beispiel ist unser Budenzauber, mit dem wir einmal im Jahr alle Familien einladen, um ein völlig kostenloses Kinderfest erleben zu können, inklusive Kulturprogramm, Mitmachaktionen und Workshops.
Kinder aus dem Karamba sagen: „wir können Papierschöpfen, so nennt man Papierherstellen. Wir können malen, basteln. Es gibt Seifenschnitzen , auf dem feuer grillen. Tonen. Wir haben eine Tobehalle mit Matten. Man kann selbst Logos machen. Wir machen ganz viel cooles Programm.“
„Viel mit Kraviti coole Feranschal tungen. Es sind imer coole betreue da. Auch coole Kinder sind da. Es lond sich.“
Die Idee
1986 beschlossen engagierte Bürger zusammen mit dem bildenden Künstler Wolfram Isele eine stadtteilorientierte Kulturarbeit in Gablenberg zu machen. Unterstützt wurde das Projekt von der Gewerkschaft ÖTV (heute Verdi). Viele verschiedene Aktionen und Projekte entstanden daraus. Sitz waren ein altes Haus in der Gablenberger Hauptstraße samt Grundstück und Scheune. Arbeit mit Kindern, die zunächst gar nicht vorgesehen war, nahm einen immer größeren Platz ein, sodass 1986 der Verein Karamba Basta e.V. gegründet wurde, um die Kinderkulturarbeit sowohl inhaltlich als auch strukturell auf eigene Beine zu stellen.
Seit 1992 hat das Karamba seine Räume im Volkshaus am Schmalzmarkt in Stuttgart – Gablenberg. Es ist eine anerkannte Bildungs – und Freizeitstätte und wird vom Jugendamt gefördert.


Der Verein
Da das Karamba ein eingetragener Verein ist, wird es von einem Vereinsvorstand geleitet. Dieser besteht aus drei Personen und arbeitet ehrenamtlich, ganz ohne Bezahlung und in der eigenen Freizeit.
Der Vorstand beaufsichtigt und stellt die hauptamtlichen Mitarbeiter ein, die im Karamba die Kinder betreuen und für die Durchführung der Programme und des sonstigen Tagesgeschäftes verantwortlich sind.
Der Vorstand wird jährlich von den Vereinsmitgliedern auf einer Hauptversammlung gewählt.
Der aktuelle Vorstand besteht aus:
– Lore Abendschein
– Nikoletta Kiorpes
– Vanessa Zimmerlich (Beisitz)
Die Mitarbeitenden
Im Karamba Basta arbeiten drei pädagogische Mitarbeiter:
Gerhard Morgenstern ist schon seit 30 Jahren im Karamba tätig und eigentlich nicht wegzudenken. Als Jugend- und Heimerzieher und Spiel- und Theaterpädagoge bringt er das Schauspiel, ganz viel Humor und eine spielerische Herangehensweise mit in seine Arbeit. Man trifft ihn einmal die Woche im Karamba und auch in einer Schulkooperation an.
Mirella Petschko ist Kunsttherapeutin und hat sich dem pädagogischen Bereich verschrieben. Künstlerische Angebote wie Action Painting, Blackout-Poetry oder künstlerische Tipps und Tricks sind genau ihr Bereich. Sie bringt verschiedenste künstlerische Techniken mit, aber begeistert sich genauso für jede andere Karamba-Aktion, von Backen bis Brettspiele – ganz je nach den Bedürfnissen der Besuchenden.
Hannes Föhl ist nicht nur ein anerkannter Erzieher, der sich aus der Erlebnispädagogik bedient, sondern ist ein absolut kreativer Kopf. Er bringt das Kochen auf dem Feuer und auch das Schnitzen ins Karamba, doch das sind nur zwei Beispiele von den vielen Projekten, die er mit Leidenschaft und Erfahrung ins Programm oder auch spontan in den Alltag zaubert.

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